Am Hockstein 1 · 01848 Hohnstein 03 59 75 / 8 13 42

115 Jahre Hocksteinschänke

Unsere Erfolgsgeschichte

  • 1547

    Erstmalig erwähnt

    Die Hocksteinschänke, die Bergschänke am Wartenberg, liegt an der alten Wartenbergstraße. Dieser wichtige Verbindungsweg zwischen Hohnstein, Pirna und Dresden wird bereits im Jahr 1547 in historischen Beschreibungen der Amtshauptmannschaft Pirna erwähnt.

  • 1797

    Erstes Gebäude errichtet

    In unmittelbarer Nähe eines Rondells von 11 Linden errichtet der Zeschniger Bürger Carl Gottlob Russig 1797 die ersten Gebäude der Bergschänke.

  • 1813

    Napoleon I. baut Straße aus

    Vor unserer Haustür beginnt die Ziegenrückstraße, die Napoleon I. im Jahre 1813 als eine Erweiterung der „Kaiserstraße" von Stolpen bis nach Königstein ausbauen ließ. Beim Bau der Straße gelangte die schwere Basaltsäule von der Burg Stolpen bis an den Fuß unserer Bergschänke. Noch heute ruht sie schwer vor dem Haus und lädt müde Wanderer zum Ausruhen ein.

  • 1827

    Erteilung der Schankkonzession

    Carl Gottlob Russigs Sohn (nach dem Vater benannt) erbittet 1826 beim Gericht zu Dittersbach um die Erteilung einer Schankkonzession. Die Bitte wurde an die oberste sächsische Justizbehörde, an die Adresse des Königs, mit folgendem Wortlaut weitergeleitet: „Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster, Allergnädigster Herr...".

    
Am 26. April 1827 erreicht den Absender des Antrages erfreuliche Post: Die beantragte Konzession zur Betreibung des Bier- und Branntweinschankes sowie des Ausspannens wird durch die Königlich Sächsische Landesregierung für ihn und die darauf folgenden Besitzer der Bergschänke genehmigt.

  • 1842

    Passagiere reisen per Postwagen nach Dresden

    In der Zeit des Informationsaustausches und des Reisens per Postkutsche war die Hocksteinschänke ein wichtiger Wegpunkt auf der Strecke Hohnstein-Dresden. 
In der Zeitschrift des Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz „Über Berg und Tal" lesen wir in der Ausgabe vom 15. Februar 1913 auf Seite 18:

    „Am 2. Juni 1842 fuhr zum ersten Male der mit Passagieren besetzte Postwagen nach Dresden. Zu jeder Fahrt musste für die beschwerliche Bergfahrt vor Hohnstein Vorspann genommen werden. Deshalb standen im Polenztal am Fuße des Wartenbergs zwei Pferde bereit, die den Wagen bis zur Bergschänke brachten."

  • 1878

    Gäste dürfen beherbergt werden

    In den folgenden Jahren wechselt die Bergschänke am Hockstein mehrmals den Besitzer. Seit 1870 wird der Kegelschub erwähnt und ab 1878 wurde die Ausübung der Schankbefugnisse, des Ausspannens und Beherbergens gestattet, 



    "da sich der Wanderer oder Fuhrmann angesichts der überstandenen Anstrengungen ausruhen oder der bevorstehenden sich nochmals stärken könne und dass der Ermattete Nachtlager erhalte".

  • 1901

    Ausschank in Kegelschub und Biergarten

    Im Jahr 1901 wurde von Behördenseite die Größe der Gaststube auf 6,74 m x 2,30 m festgestellt und offiziell mitgeteilt, dass der Besitzer den Schank auch in dem vorhandenen Kegelschub und in einer im Garten des Grundstücks befindlichen Laube ausüben möchte. Zur Ausspannung waren Ställe für sechs Pferde sowie mehrere Betten zur Übernachtung vorhanden. In dem Schreiben heißt es: 



    "Die Gastwirtschaft wird viel von Spaziergängern aus der Umgebung als Erholungsort gewählt und im Sommer häufig von Schweizreisenden und Sommerfrischlern besucht."

  • 1907

    Kauf der Bergschänke durch unseren Urgroßvater Ernst Emil Winkler

    Am 18. April 1907 erklärte der bisherige Wirtschaftsgehilfe Ernst Emil Winkler aus Hohburkersdorf, „dass er das Bergschänkengrundstück für 26.000 Mark käuflich erworben hätte und dass er um die Erlaubnis zur Ausübung des Gastwirtsbetriebes in der Bergschänke ersuche".

    1911 ließ er das Schanklokal umbauen, nachdem der Gemeinderat den Neubau für „sehr wünschenswert" erklärt hatte.

  • 1919

    Ausbau Wartenbergstraße

    Mit dem Ausbau der Wartenbergstraße vom Polenztal zur Hocksteinschänke in den Jahren 1919 bis 1922 begann das Zeitalter des modernen Verkehrs.
 Damit einhergehend kam es zu einem deutlichen Zuwachs im Fremdenverkehr. Die ehemalige „Ausspanne Hocksteinschänke" wurde nun auch gerne für eine Reiseunterbrechung der motorisierten „Wanderer" genutzt.

  • 1933

    Ausbau zum Rundkurs „Großdeutschland-Ring"

    In den Jahren 1933 bis 1934 erfolgte ein weiterer Ausbau der Wartenbergstraße durch die auf der Burg Hohnstein inhaftierten Zwangsarbeiter. Die Wegeplaner des NS-Regimes verfolgten das Ziel, hier den 10km-Rundkurs „Großdeutschland-Ring" zu erbauen. Am 26. April 1939 sollte die Rennstrecke feierlich eingeweiht werden. Jedoch fand das zur Einweihung geplante Straßenrennen aufgrund der Kriegsvorbereitungen nicht mehr statt.

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde wegen der politischen und wirtschaftlichen Probleme von der Weiterführung des Begonnenen abgesehen. Nur einmal noch, am 14. Oktober 1951, fand eine rennsportliche Veranstaltung statt, bei der ein Teil der Rennstrecke genutzt wurde.

  • 1964

    Weiterführung des Familienbetriebes durch Hermann Winkler

    Am 25. Januar 1964 kaufte Herr Hermann Winkler von seinem Vater das Grundstück „Hocksteinschänke". Er führte den Betrieb zur vollsten Zufriedenheit der bei ihm untergebrachten Gäste und einkehrenden Wanderer.

  • 1979

    Weiterführung des Familienbetriebes durch Elisabeth Schubert

    Am 15. Oktober 1979 kaufte Elisabeth (verheiratete Schubert) von Ihrem Vater Hermann Winkler das bestehende Familienunternehmen. Es gelang in Ihrer Zeit - trotz der mit dem politischen Wandel einhergehenden Schwierigkeiten -, die Hocksteinschänke zu einem stabilen und zuverlässigen Mittelstandsunternehmen zu führen und in unserer Region zu etablieren.

  • 2016

    Weiterführung des Familienbetriebes durch Helen Reumann

    Seit dem 1. Februar 2016 setzt Helen (verheiratete Reumann) die Gastronomietradition unserer Familie als gelernte und erfahrene Köchin gemeinsam mit ihrem Ehemann Sven in der 4. Generation fort. 

    Um unser Gasthaus zukunftsorientiert zu gestalten, erneuerten wir 2017 die alte Veranda in umweltfreundlicher Blockbauweise. Zudem wurde die Außenterrasse erneuert, um unsere Gäste bei angemessenen Temperaturen an der frischen Luft und mit bester Aussicht bewirten zu können.

  • Die jüngere Geschichte

    • Umbau der Veranda und Bau des Blockhauses im Jahr 2017. Eröffnung am 17. November 2017.
    • Die 5 Generation: Unsere Tochter Jenny erlernt in unserem Haus den Beruf der Köchin (1.September 2019 bis zum Sommer 2022).
    • Wir stemmen uns gegen die Coronakrise: Wir bieten Speisen zum Abholen an, um unserer Tochter die Ausbildung zu gewährleisten und um unseren Kunden im Gedächtnis zu bleiben.

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